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Ist es euch auch schon so ergangen, man meldet sich zu einem Event an und dann kurz bevor es dann so weit ist will man nochmal auf das Listing schauen. Aber so leicht lässt sich das gar nicht mehr finden.  Ok, es gibt die Funktion ‘add to Calendar’,


aber wann macht man das schon, viel schöner wäre es doch wenn man die ‘will attend’ direkt im Menü aufrufen könnte.

Mittels dem GreaseMonkeySkript ‘GC little helper‘  von Torsten Amshove kann man sich ein eigenes Menü erstellen. (einige praktische Menüpunkte sind schon vorkonfiguriert)

Sobald ihr GC little helper installiert habt, ruft ihr unter:  Your Profil –> Quick View auf.

Als nächstes, klickt ihr auf Geocaches

oder ihr ruft nutzt diesen Link: http://www.geocaching.com/my/geocaches.aspx

Was man nun sieht ist eine Übersicht über alle Logtypen die möglich sind. Unter anderem auch ‘will attend’.

Will Attend anklicken und die URL http://www.geocaching.com/my/logs.aspx?s=1&lt=9 kopieren.

Jetzt sollte man Konfigurationsdatei von ‘GC little helper‘ aufrufen. Die ist etwas versteckt unter dem Firefox Menü
Extras -> Greasemonkey -> Benutzerskript-Befehle -> little help config  zu finden

in  dieser Konfig-Datei ganz nach unten scrollen, im ersten Custom Feld 0

die kopierte URL einfügen, bei Häkchen aktivieren und rechts ein frei wählbaren Namen, nämlich ‘will attend einfügen. Jetzt nur noch speichern und voilà  der Menüpunkt ‘will attend‘ steht jetzt immer zur Verfügung.

seit kurzem gibt es bei Geocaching.com ein lang erwartendes Bewertungssystem. Für alle 10 Founds darf man als zahlendes Mitglied einen Favorite Point vergeben. So manch einer hat mehrere tausend Funde und ist schon mehrere Jahre dabei. Somit sind einige Favorites zu verteilen.  So darf ich z.B. 336 Punkte vergeben. Nur wie mache ich das am besten.

Ich habe mir folgendes System überlegt. Zuerst habe ich meine Watchlist aufgerufen, jeder erhielt einen Punkt, schließlich gefallen mir die Caches sonst würde ich sie nicht watchen. Hmm, erst 12 Punkte vergeben. Sodann noch die Bookmarkliste. Oh je nur 2 Punkte.

Bei vielen Caches die eine schöne Location gezeigt haben, hatte ich Bilder gemacht. So dass ich nun meine Gallery durchforsten kann.
Mit den ältesten fange ich an. Da gibt es jede Menge Punkte zu verteilen. Einfach auf das Bild klicken und dann auf den Link zum Cache. Geht eigenlich ganz schnell.

Einige Cacher habe sich eine eigene Statistik mit GSAK oder einem anderen Tool gebaut. Auch dies kann man zur Bewertung heranziehen. Hier gibt es die Meilensteine, längster Log, ältester gefundener Cache u.s.w.

Weitere Möglichkeiten zum Bewerten, wäre mit Hilfe von GSAK. Hier gibt es einige Macros die einem unterstützen.
z.B.

HTML_MyLogs 1.2 lignumaqua 2009-09-27 My Logs Split marco

Damit teilt sich der Screen in Liste und eigene Logs, es lässt auch filtern, z.b. archivierte Logs ausblenden.
Ein weiteres Macro, mit dem man in seine Logs nach Schlüsselwörtern (z.B. toller Cache) suchen kann ist.

SearchMyFoundLogs 1.23 Kai Team 2009-10-13 Search GSAK user’s found logs for text

zu guter letzt noch ein Makro das eine Sortierung anhand der Länge des Logs vornimmt.

LogLength 1.11 clyde 2007-07-10 Sort database by average log lenght of found/dnf

bei mir ergaben diese Filterungen eine Auswahl von 291 Caches, was fast meiner Punktevergabe entspricht.
Wer immer noch nicht weiß was er bewerten sollen, hier noch eine kleine Auswahl meiner eigenen persönlichen Favoriten:
GCKA1T GCG1XF GCH0EC GCPMGZ

Tag 5
Unseren letzter Flittertag haben wir nach dem Frühstück gleich mit noch einem Earthcache namens Verkieselung (Petrified wood) an der Thüringer Landesanstalt für Natur und Geologie begonnen, sehr interessant (auch das Listing mit einer kleinen Logaufgabe zur Überprüfung, dass man auch wirklich dort war, eine gute Idee). Da uns der MINI meets MAXI allerdings keine Ruhe ließ, sind wir nochmal in die Stadtmitte gefahren und haben uns mal die Sache hinter der Häuserwand angeschaut. Wir hatten da ja schon so eine Vermutung und die bewahrheitete sich dann auch glücklicherweise und der Cache war gefunden, yippie!Auf dem Weg nach Erfurt wollten wir dann noch den Tradi Gruftig „einsammeln“, was uns aber nicht gelang. Dieser Nano scheint noch kleiner zu sein als man sie sonst kennt. Den haben wir trotz intensiver Suche einfach nicht finden können. Naja, auch nicht schlimm…
Angekommen in der schönen Stadt Erfurt mussten wir erst mal einen Parkplatz finden und dann ging es auch gleich los in die Stadt. Unser Hauptziel des Tages war natürlich die Deutschlandtour – Erfurt, wenn wir schon da waren. Auf dem Weg kamen wir aber auch noch an ein paar anderen Caches vorbei und das alles in einer sehr sehenswerten Stadt! Unser erstes cachetechnisches Highlight war schon der idyllisch gelegene Tradi Nonsengent. Nachdem wir auf der D-Tour inzwischen schon recht weit gekommen waren, sind wir noch beim Tradi Bierlöcher und dem dortigen „Haus zur Windmühle“ durch wunderschöne Gassen gekommen. An der sehenswerten Krämerbrücke allerdings, verließ uns dann das Glück und wir mussten einen DNF verbuchen. Um den Frust etwas hinter uns zu lassen, haben wir erst einmal kurz eine Rast im Augustiner gegenüber eingelegt und eine gute, kühle, dunkle Radlermaß getrunken. (das liest sich jetzt vielleicht komisch, aber wenn ihr mal nach Erfurt kommt, dann schaut euch im Augustiner mal die Toiletten an, die sind auch sehenswert!) Frisch gestärkt waren die nächsten Caches dann auch kein Problem mehr. Beim (passenden) einfachen Kurzmulti Augustinerkloster hat es uns v.a. die schöne Umgebung des Finals angetan, der Ort war richtig romantisch so zum Abschluß unserer Flittertagstour! Auch die letzte Station der Deutschlandtour – Erfurt war an einem sehr schönen Ort. Das eigentliche Finale war dann aber noch ein gutes Stück entfernt. Faul, wie wir waren, sind wir mit dem Auto hingefahren und dann gleich weiter Richtung Pfalz. Einige kleine Stopps haben wir unterwegs noch eingelegt. U.a. am witzigen Multi Der Ampel Cache / Traffic Light Cache . Den Tradi Erfurter Domblick wollten wir an sich auch gerne machen. Die Dose lag aber an einem so unschönen Platz, dass wir abgebrochen haben. Man muss schliesslich nicht jeden Cache machen, oder? Der Tradi Stern im Steiger war dann dafür um so netter und auch der letzte im Einzugsgebiet Erfurt. Auf dem Weg nach Hause haben wir dann nur nochmal unterwegs angehalten und den Autobahntradi Wetterau West geloggt. Schön, dass es dort einen Cache gibt, die Aussicht ist wirklich toll.
So sind unsere 5 Flittertage wie im Flug vergangen, wir hatten eine schöne Zeit, tolle Caches und genüssliche Tage. Mal sehen, wo es als nächstes hingeht…Schöne Grüße und danke für die Aufmerksamkeit, Alkoholix

Tag 4

Die letzte Stunde vor dem Auschecken in Dresden haben wir noch den übrigen Stationen des kleinen Stadtrundgangs Dresden Altstadt, einem der ersten Caches in Dresden, einem Virtual, gewidmet. Der ist für Touris mit wenig Zeit, die aber doch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt besuchen möchten, genau das Richtige. Nicht zu schwer (wenn man englisch versteht) und man muss eben keine Zeit für das Dosensuchen einplanen, also ganz praktisch für den kulturell angehauchten Schnellüberblickscache in DD.
Auf dem Weg nach Weimar konnten wir mit kleinen Umwegen noch zwei Rätsel-Finals besuchen, die übrigens beide zumindest vom Rätsel her, sehr schön sind weil man mal wieder etwas dabei lernen kann über Erfindungen aus Sachsen I und Erfindungen aus Sachsen V.
An einem weiteren Autobahntradi namens Lame Micro – A4 Teufelstal zum kurz mal die Beine vertreten vorbei, sind wir dann zur Weltkulturerbestadt Weimar weiter gefahren. Erst schnell mal zu unserem etwas ausserhalb, aber sehr idyllisch gelegenen Domizil für die Nacht, dem Romantikhotel Dorotheenhof, das auf den Bildern toller wirkte als in real und dann gleich wieder in die Stadt zum Cachen. Anfangen wollten wir mit Leprechaun, nur ein irischer Mythos?, einem Multi. Doch halt! Da stand doch im Listing: Der Schatz zeigt sich erst, wenn sich der Tag dem Ende neigt. Niemals ist er für Kinder und vor 18:00 Uhr zu sehen! Aha, na sowas. Dafür waren wir noch etwas zu früh. Also ging es weiter zum nächsten Multi: Türmers Aussicht. Der Turm war gleich gefunden, die Spende eingeworfen und Stefan fing an die Stufen hochzugehen, kam aber nicht weit :( . Bei Stufe 36 stand er vor einer verschlossenen Tür obwohl unten ein Zettel hing, dass der Turm offen wäre, und wir kamen nicht weiter. Auch ein Schätzen brachte uns nicht zu einer Dose und wir mussten aufgeben. Schade eigentlich. Gestärkt mit einer sehr guten Thüringer Bratwurst vom Holzkohlengrill sind wir dann über die ersten Stationen des Multis MINI meets MAXI zum Webcam-Cache Goethe, Schiller and you!, um endlich mal ein Erfolgserlebnis zu haben. Das war auch gut so, denn das Finale des Mini-Maxi-Caches wollte sich uns einfach nicht offenbaren, die Finalkoordinate zeigt einfach immer nur hinter eine Häuserwand. Die anschliessende Letterbox hat dann aber den ganzen Frust wieder wettgemacht. Das Weimarer Viergestirn ist ein ganz prima Cache, auch eine kleine Stadtführung vorbei an den ehemaligen Wohnhäusern der Berühmtheiten und mit einem abolut tollen Finale mit einer supergroßen Box mitten in der Stadt. Der hat richtig viel Spaß gemacht! Da es inzwischen kurz vor 18 Uhr war, sind wir dann auf dem Rückweg zum Cachemobil doch noch den Leprechaun, nur ein irischer Mythos? angegangen. Und auch der hat sich gelohnt. Stefan konnte seine Kletterkünste auf dem Spielplatz unter Beweis stellen und ich habe mich dann getraut nach dem Schatz am Ende des Regenbogens zu greifen, ein sehr genüssliches und v.a. auch unerwartetes Finale mit einem sehr passenden Cachebehälter. Nun waren wir zwar schon ein bisschen zu spät für unser Abendessen im Hotel, aber für diesen Cache hat sich das gelohnt, nachdem der Tag in Weimar nicht so toll angefangen hatte. Die Stadt selbst fanden wir jetzt übrigens nicht so toll wie Dresden, was aber eventuell auch mit dem schlechten Wetter zusammenhängen konnte. Man sieht halt doch recht wenig als Brillenträger, wenn es einem ständig auf die Gläser tropft… Das Abendessen im Hotel war dann aber wenigstens noch ein interessanter Abschluss des Tages. Wir haben uns mit den Tafelfreuden, dem Geschmack der Goethezeit folgend, verwöhnen lassen und ein kleines Fläschen Scheurebe trocken aus Meissen dazu getrunken. Alles sehr empfehlenswert! Wieder war ein schöner Tag zu Ende und morgen würde es weiter gehen nach Erfurt.

Tag 1
Nachdem wir unseren großen Tag nun endlich hinter uns hatten (siehe auch GenussCachen in Strasbourg), haben wir unsere kurzen Flittertage mit einem kleinen Cacheausflug Richtung Osten verbracht.
Auf dem Weg nach Dresden haben wir uns bei 3 Autobahntradis unterwegs die Füße vertreten, wobei Lame Micro – A4 Drei Gleichen eher unspektakulär war, Der kleine „Schwarze“ für Zwischendurch Nr 5 dafür aber ein tolles Versteck hatte und Rasthof Dresdner Tor Süd an einer sehenswerten Location versteckt war. Auf dem Weg in die Stadt selbst, hatten wir dann unser erstes Erfolgserlebnis und konnten das Finale des kleinen Rätselcaches 1044000 mal pro Sekunde bei gerade nachlassendem Regen gut finden.
In Dresden angekommen, haben wir es uns erst mal kurz im Zimmer im schönen Taschenbergpalais gemütlich gemacht, wo der erste kulinarische Genuss in Form eines kleinen Hochzeitskuchen auf uns wartete, sehr lecker! Dann ging es aber auch schon gleich los zu den ersten umliegenden Caches. Eigentlich wollten wir sofort mit dem Bildersuchmulti Dresdner Zwinger beginnen, haben aber nach einer ersten kurzen Begehung sogleich den Mut verloren, diesen Cache lösen zu können, weil es einfach zu viele Statuen in diesem schönen Bauwerk gibt. Wir haben uns dann dafür erst mal an die ersten Stationen der Deutschlandtour – Dresden gemacht. Die Stationen waren gut zu ermitteln, nur die Finalkoordinate schien uns erstmal ein wenig unplausibel. Daraufhin haben wir dann zunächst mal den Weg über die schöne Augustusbrücke in die Neustadt genommen und dort erst dem Tradi AUGUST einen Besuchh abgestattet. Dort haben wir zwar erst einmal einen laminierten Zettel mit einem GC-Logo und einer Aufgabe gefunden (bei einem Tradi?), dann aber doch noch den Micro. Das war etwas merkwürdig…Weiter ging es dann noch zu den schönen, nicht überlangen Multis TB/Coin Exchange: Dreikönigskirche / Brunnen 10 und Altendresden bevor wir uns zum Abendessen in die Brauereigaststätte Watzke begeben haben, wo der Abend mit einem guten Essen und gschmackigem Bier beendet wurde. Ach, ein schöner erster Tag in einer wirklich schönen Stadt!

Tag 2
Der Mittwoch begann erstmal mit einem tollen Frühstück bei sehr schönem Wetter im Innenhof des Hotels und danach gleich mit einem schon sehr alten und gar nicht mal so sehr einfachen aber trotzdem empfehlenswerten Virtual, dem Canalettos view. Am Abend zuvor in der Bar hatten wir uns schon so unsere Gedanken (mit dem Barkeeper) gemacht und den Verdacht, wo sich das Gesuchte befinden könnte durch einen weiteren Hinweis des Concierge bestätigen lassen. Das gesuchte Bauwerk war dann auch bald gefunden und dank Stefans Rechenkünsten konnte die Lösung schnell verschickt und die Logerlaubnis für diesen superschönen Cache per Mail eingeholt werden. Auch der Multi Hochwasserlehrpfad war sehr lehrreich und führte eine schöne Strecke an der Elbe entlang.
Die weitere Cachetour führte uns am Tradi Pimmelmann (für uns eher ein Kunst oder Krempel?-Cache) über die schöne alte Tabakfabrik Yenidze am Tradi märchenhaft vorbei zum nächsten kleinen Multi mit dem ominösen Titel Blutbad im Keglerheim. Zum Glück ist uns dabei nichts passiert, der Titel ließ ja Schlimmes erahnen, es ging aber dann doch „nur“ um eine schon weiter zurückliegende Begebenheit, bei der eine politische Diskussion durch Polizeieingreifen von gewaltlos in blutig entgleist ist, eine schlimme Zeit damals. Von dort aus haben wir den tollen Multi Die Galerie als nächsten Cache besucht und viel Spaß beim Betrachten der dort aufgemalten Bilder gehabt. Auch die Dose war aufwändig versteckt (und leider sehr schmutzig). Die Hände waschen konnten wir uns dann am nächsten Kleinmulti Brunnen 3. Mit geschultem Blick haben wir dann auf dem Rückweg nochmals in den Zwinger geschaut und dann zu unserem eigenen Erstaunen einen ersten Treffer gelandet bezüglich der zu findenden Figuren und Details aus dem gestern schon fast aufgegeben Multi-Mystery-Cache Dresdner Zwinger. Da hat uns der Ehrgeiz gepackt und wir wollten es nochmal versuchen. An einer Stelle hätten wir dann auch fast wieder aufgegeben. Da kam aber gerade einer der Aufseher vorbei und wir haben ihn einfach mal gefragt, ob er uns vielleicht helfen könne. Mit einem Blick auf unsere Ausdrucke meinte er nur:“nicht schon wieder“, half uns dann aber auf sehr, sehr freundliche Dresdner Art weiter und war zu guter Letzt eigentlich maßgeblich dafür verantwortlich, dass wir es doch noch geschafft haben. Zusammen mit ihm konnten wir nämlich auch eine der letzten Figuren finden, die im Moment hinter einer Absperrung für Besucher unzugänglich war. Puh! Glück gehabt! Und vielen Dank nochmals an diesen netten Herrn! Leider hatten wir anschliessend nun aber auch den ersten Misserfolg der Tour zu verbuchen, das Finale des etwas merkwürdigen Zähl-Multi-Caches Scharfes Eck führte uns zwar erst an eine schöne, beschauliche Ecke im Zwingergarten, dann aber in eine sehr unschöne Ecke, die wir als Finale errechnet hatten und wo wir dann auch leider nichts gefunden haben. Naja, das gehört halt auch dazu. Dafür war der nächste Cache dann wieder ein sehenswerter Multi. Am Dresden – Waterscreen haben wir es uns erst einmal mit einem Eis gemütlich gemacht und dem Wasserspiel zugesehen, bevor wir dann nach erfolgreicher Dosensuche weiter zur schönen Kursächsische Postsäule Dresden, einem sehr an genehmen Mini-Multi, gelaufen sind. Zu guter Letzt für diesen Tag haben wir uns dann noch an das unglaublich unschöne und muggelversuchte Finale der Deutschlandtour – Dresden begeben. Dieser Cache hätte wirklich ein schöneres Finale verdient! Aber was tut man nicht alles für die Deutschlandtour… Den Abend haben wir dafür bei chilliger Loungemusik in unserem Lieblingsrestaurant in Dresden, dem Lesage in der Gläsernen Manufaktur von VW beendet, dort kann man wirklich geniessen!

Tag 3

Der Donnerstag begann cachemässig mit dem Kurzmulti Dresdner Kirchen: Kreuzkirche und führte über einen weiteren schönen Multi mit gelungenem Finale Zu Füßen des goldenen Herkules , (ein echter Faul-GenussCacher-Cache, da kann man nämlich mit dem Fahrstuhl rauffahren und hat einen megatollen Blick über die Stadt!, dafür ist das Finale ein bisschen wieter entfernt aber toll gemacht) zu Willi’s Webcam und Dresdens schönstem Gulli (noch ein sehenswerter Kunst oder Krempel?-Tradi) weiter Richtung Großer Garten. Der Multi Brunnen 5 wurde gewissermaßen unsere Nemesis für den Tag. Erst haben wir das Listing nicht kapiert, was schon eine Leistung war bei nur 3 (!) Zeilen und dann fehlten uns die notwendigen botanischen Kenntnisse um mit dem Hint wirklich was anfangen zu können. Die Dose blieb uns leider verborgen, trotz einer halben Stunde unschöner Sucherei. Noch vorbei am kleinen Multi am Rudolf Harbig Stadion Dresden, der hauptsächlich durch Intuition zu lösen war, dafür aber ein schönes und endlich auch mal ein trockenes Rollenlogbuch hatte, sind wir dann zu einem der schönsten Caches gegangen, die wir in Dresden machen konnten: Kleine Bahn im Großen Garten. Vor ein paar Jahren schon sind wir mit der kleinen Parkeisenbahn gefahren…damals haben wir aber noch nicht gecacht. So war es heute eine Wiederholungsfahrt mit Zusatzaufgabe, die richtig, richtig viel Spaß gemacht hat und am Ende auch noch mit einer tollen Dose belohnt wurde (zum Glück hatten wir uns am Morgen im Hotel noch einen 17er Schraubenschlüssel vom leicht verdutzt schauenden Empfangschef ausgeliehen). Ein absolut empfehlenswerter Cache! Weiter ging es durch den Großen Garten, vorbei am leicht muggellastigen Tradi Carolasee und am noch muggellastigeren Tradi nackt, den wir auch abgebrochen haben, da auf die Schnelle und ohne zu viel Auffallens keine Dose ertastbar war. Unterwegs waren wir auch bei dem Multi Brunnen 7 vorbeigekommen (einem sehr schönen Brunnen übrigens, das Finale war aber auch mal wieder ziemlich weit weg….) und konnten auch den Kurzmulti Suehnekreuze – Dresden I suchen und finden. Hier war eigentlich der Weg und der Spaziergang durch diesen schönen Park das Allerschönste und die Dosen waren eine sehr schöne Zugabe. Zum Abschluß des Cachetages gab es dann noch die beiden Caches Botanischer Garten Dresden, ein superinterresanter Multi mit total genialem Finale und den Earthcache Tertiäre Flora zu erkunden. Beide sind wirklich toll gemacht und sehr zu empfehlen! Auch ohne Caches wäre der Botanische Garten einen Besuch wert, mit war es aber noch viel schöner. Der genussvolle Abschluß des Abends fing mit dem Besuch eines naheliegenden Irish Pub an und endete in einer romantischen Poolnacht unter dem Dach des Hotels…aber das gehört dann eher nicht weiter hierher :)

Kleiner Eisbär und Jendrik haben am 6. August 2010 zum Event nach Berghausen/Pfalz eingeladen. Nicht nur leckeres Essen und nette Gespräche mit den üblichen Verdächtigen, nein, auch eine Testfahrt mit einem (vielleicht) neuen Cachemobil, wurden angeboten:

Auch wenn es bei einigen nicht so aussieht, es hatte wirklich jeder Spass :-)

Danke an Franzl07 für das Video.

Donnerstag, 01.04.2010: GenussCachen in Strasbourg – Tag 2

Nachdem Katja am Abend vorher noch in der Hotelbar die 22 gestrigen Caches geloggt hatte, haben wir es uns heute gegönnt ein wenig auszuschlafen. Zum Glück durften wir unser Cachemobil (wir erinnern: Es stand immer noch im Parkverbot vor einem Hydranten und ragte halb in die Straße…) noch für den Tag stehen lassen. Das Gepäck war schnell verstaut und die letzten Rechnungen vom Vorabend bezahlt und schon konnte es losgehen zum zweiten Tag in Strasbourg. Das Wetter war ganz in Ordnung, nur war es etwas kälter geworden als am Vortag.

Los ging es dann in der Innenstadt in der Kathedrale mit „Le Jugement de Salomon„. Das ging dann auch grad gut los… Wir haben die Kathedrale nach mind. 3 amerikanischen Reisegruppen betreten. Ein Durchkommen war praktisch unmöglich. Da die Reiseführer alles ganz genau erklärt haben, brauchten die auch entsprechend lange um sich weiter zu bewegen. Zum Glück ist die Kathedrale von Strasbourg wirklich einen Besuch und einer genaueren Betrachtung wert. So haben wir uns ganz den schönen Fenstern widmen können (sofern uns die Reisegruppen einen Blick gewährten) und irgendwann waren auch alle endlich vor der bemerkenswerten, astronomischen Uhr vor dem Südportal versammelt. Wir hatten nun endlich Ruhe und die Möglichkeit uns dem Studium der Fenster (um die geht es in dem Cache) zu widmen. (Dafür war es nun unmöglich zur astronomischen Uhr, einem wahren Kunstwerk der Feinmchanik, vorzudringen.) Also haben wir eine Runde durch die Kathedrale gedreht und keines der abgebildeten, bzw. beschriebenen Fenster gefunden. Der Tag ging gut los. Also zweite Runde. Zum Glück saß an einem Tisch an der Seite ein Priester, bei dem man bei Bedarf beichten konnte… Also haben wir kurzerhand versucht einen Insidertip zu bekommen. Der Pater war sehr nett, hat sich die Bilder auf unseren Ausdrucken betrachtet, war sich aber auch nicht so ganz sicher. Die erste Stelle, die er uns als Position gesagt hatte, war leider nicht die Richtige. Aber noch bevor wir (3. Runde durch die Kathedrale) aufgeben konnten, kam er uns plötzlich entgegen, da er die gesuchten Fenster gefunden hatte. Auf dem Weg hat er uns noch einige sehr interessante Details über Alter und Restaurierung der Kirchenfenster erzählt und war ganz glücklich, uns doch noch geholfen zu haben. Mit dem Wissen um die vermutlichen Lösungen verließen wir in bester Stimmung den Dom und versuchten uns an der Berechnung. Der Endpunkt lag über 500m weit weg. Hmm… Fehler in der Lösung? Der Weg war uns erst mal zu weit, um zu überprüfen, ob sich da eine Dose befindet.

Also sind wir erst mal den zweiten Cache auf unserer Liste angegangen, den Promenade insolite autour de Notre Dame, einen kleinen, sehr interesannten Multi rund um die Kathedrale in Form einer Stadtführung mit sehr interessanten Informationen zu den historischen Gebäuden. Und wie kann es nicht anders sein, haben wir bei einem Gebäude mitten im Cache die notwendige Zahl nicht ermitteln können. Der Zweite heute erst mal ohne korrekte Endkoordinate. Das ging gut los, gestern hatten wir zur selben Uhrzeit schon 3 Dosen loggen können. Okay, Cache nummero 2 ist von Sainto. Bis jetzt waren alle seine Finale nie so sehr weit weg… Da der Wert für die fehlende Zahl nur zwischen 0 und 9 liegen konnte, mussten wir es halt einfach ausprobieren. Der erste Versuch war nicht gut von der Lage her, aber der zweite Versuch kam den typischen Finalen schon mal näher. Und inzwischen hatten wir ja Übung im Aufspüren seiner Dosen. Tatsächlich! Hier verbarg sie sich! Endlich doch noch ein Fund an diesem Tag!

Nun konnten wir beruhigt erst mal zu Paul, zum Frühstücken, gehen. Bei Milchkaffe, Schokocrossaint und Orangensaft überlegt es sich besser und so dachten wir noch mal über den Herrn Salomon nach und probierten hier auch die eine oder andere Lösung aus. Zum Glück lagen alle in Frage kommenden Koordinaten zwischen Paul und dem nächsten Cache! Also konnten wir auf dem Weg einfach alle Finalkoordinaten absuchen. Die eine oder andere hat sich schon dadurch erledigt, dass sie in einem Haus oder im Fluss lag. Aber plötzlich kamen wir an einen Punkt, der in Frage kam und auf den der Hint gepasst hat! Und tatsächlich, da war auch eine Dose! Wir waren zwar damit immernoch hinter den Fundzahlen des Vortages, aber wenigstens haben wir überhaupt was gefunden!

Gut gelaunt konnte uns Weihnachtsmuffeln auch die dritte Cachelocation nichts mehr anhaben, der „Marché de Noël perpétuel„, ein Geschäft im wunderschönen Petite France, dass das ganze Jahr über Weihnachtsartikel verkauft. Bei uns beginnt die Weihnachtssaison in den Geschäften wenigstens erst NACH Ostern ;) . Nun liefs wieder gut und wir konnten zügig weiterziehen zu „Vue sur Notre Dame „Hors Série„. Hier hat ein Strasbourger Hotelier die Kathedrale in Bundsandstein im Maßstab 1:50 nachbauen lassen und sie in seiner Hotelhalle aufgestellt. Ein beeindruckendes Kunstwerk, das eine genauere Betrachtung verdient. Die Angestellten des Hotels waren sehr, sehr freundlich und haben sogar noch ein Bild von uns vor dem „Miniaturdom“ aufgenommen. Und hier nahm das Drama dann wieder seinen Lauf. Irgendwie wollte es heute nicht so richtig klappen mit den Caches. Die errechnete Koordinate für das Final wäre nur als T5 erreichbar gewesen. Also sind wir ein wenig herumgeirrt, haben die Berechnungen 3 mal überprüft, zuletzt sogar noch mit dem Taschenrechner, aber es half nichts. Wir kamen nicht näher als 35m an das Finale heran. Letzte Möglichkeit: Logs lesen. Anscheinend waren wir nicht die Ersten mit diesem Problem und aus den Beschreibungen, wie schwierig es war an die Dose zu gelangen, konnten wir feststellen, dass wir so verkehrt nicht sein konnten. Also haben wir noch ein wenig weitergesucht und plötzlich stach uns die Dose regelrecht ins Auge! Zwar ca. 50m im off, aber egal, gefunden ist gefunden :) .

Weiter ging es des Wegs zur „Ponts Couverts„, die laut Katja, die früher ein paar Jahre in der Nähe von Strasbourg gearbeitet hat, im Sommer ein Ort für ein Fest mit schönem Feuerwerk ist/war. Und weil es gerade so schön ging, sind wir gleich noch zu einem Tradi „L’ENA en prison…„. Bei der Suche nach der Dose haben uns Unmengen französische Polizisten (passend zum Cachenamen) Deckung gegeben. Die waren so im Gespräch vertieft, dass sie sich auf die Vorgänge um sich herum nicht geachtet haben. Schuhebinden kann man sich ja nun mal überall ;) . Verlassen wir nun die Tradis erst einmal wieder und wenden uns der schon bekannten Serie „Strasbourg Ferveur“ zu. Vorbei an „St Pierre-le-Vx & St Jean“ ging es zu der sehr schönen Kirche „Saint Pierre le Jeune protestante„, die von einigen sehr sehenswerten Figuren geziert wird. Z.B. ist es eine Aufgabe, die Figur, die einen Schuh in der Hand hält zu suchen.

Verlassen wir nun die Kirchen und wenden uns wieder den Jugendstilgebäuden zu. Bei „Art Nouveau 17„, mitten in der Innenstadt, haben wir uns erst mal regelrecht verpeilt. Soviel sei als Spoiler verraten: Der Cache ist nicht (!) im Mülleimer. Nach der Korrektur der Richtung war es dann kein Problem mehr und wir konnten in die Straßenbahn einsteigen, die uns in die Nähe von „Art Nouveau 8“ einem sehr schönen Gebäude, mit einer Bemalung im Stil alter, ägyptischer Tempel, brachte. Für Ägyptenliebhaber wie uns: ein Muss! Nach „Art Nouveau 15“ verließen uns dann die Kräfte. Zum Glück gibt es hier eine Bushaltestelle und so liessen wir uns ganz bequem zu unserem nächsten Ziel „Art Nouveau 12“ fahren. Anschließend ging es dann zurück zum Hotel, um unser Auto abzuholen und uns langsam wieder auf die Rückfahrt zu begeben. Aber zuerst sind wir noch bei „Art Nouveau 13“ vorbeigefahren. Zum Glück gab es hier gleich einen (kostenlosen) Parkplatz. Dieser Cache liegt ein wenig verteilt und die zwei Stages sind ca. 250m voneinender entfernt. Auch das berechnete Finale war diesmal weiter weg als bei Sainto üblich… War die Übersetzung falsch? Haben wir uns verzählt? Wir konnten keinen Fehler erkennen. Eigentlich wollten wir hier dann entmutigt zum Einkaufen fahren. Aber zuerst sind wir noch mal zurück zur ersten Stage. Auch hier konnten wir keinen Fehler feststellen. Mit dem Auto war es ja kein Problem zumindest an der Finalkoordinaten mal vorbeizuschauen. Und tatsächlich! Unerwarteterweise war hier das Objekt vom Spoilerfoto zu finden, und natürlich daraufhin auch die Dose :) .

Wieder ermutigt, haben wir uns dann noch den „Art Nouveau 14“ vorgenommen. Dabei haben wir ganz in der Nähe des „Le Ver Solitaire“ geparkt. Da uns dieser Cache wegen des lustigen Bildes im Listing (mehr stand da auch nicht drin) noch bekannt war, gab es zuvor noch einen kleinen Abstecher zu dem Wurm, der sich hier durch die Landschaft windet. Das Final von AN14 war wieder ein wenig weit von den Stages entfernt, aber es war von der Lage her möglich. Außerdem führte unsere Autotrackspur am Cachefinale vorbei… Wenn man das mal vorher gewusst hätte. Also wieder einer Runde durch den Einbahnstraßendschungel von Strasbourg gedreht und tatsächlich fand sich hier eine Cachedose. Und eine Großfamilie von 9 Bisamratten, die sich in einem angrenzenden Garten den Bauch vollschlug.

Nun hatten wir genug gecached und wir wollten noch ein wenig Cash im Auchan in Illkirch loswerden. Den Weg kreuzte uns noch ein Tradi (Pont du Contades), den wir unmöglich so einsam und verlassen am Straßenrand liegen lassen konnten. Nach einem Speedeinkauf (wir hatten nur noch 45 min bis Geschäftsschluss (was die einkaufenden Einheimischen nicht zu einer übertriebenen Hektik verleiten konnte) konnten wir noch an einem zuvor gelösten Mystery „Foie Gras de Strasbourg“ vorbeifahren. Hier geht es um die Entstehung der Foie Gras, die in Strasbourg wiederentdeckt und so ihren Siegeszug durch Frankreich und die Welt angetreten haben soll. So können wir sagen, dass unser letzter Cache an diesem Tag ganz und gar im Zeichen des Genusscachens stand (Bitte hier keine Diskussionen über Foie Gras anfangen, wir haben auch keine eingekauft!).

In die Beschreibung sind zwei Mysteries, die wir irgendwo unterwegs noch geloggt haben, nicht mit einbezogen, um den Spaß am Rätseln und Suchen nicht zu verderben. Der erste ist „Egypto-logis strasbourgeois?„, der schnell zu lösen war. Wenn man an der Finalkoordinate ankommt, erkennt man hier sofort, das man einfach richtig sein muss. Beim zweiten hatten wir ein wenig mehr Probleme. Zuerst wollte uns der Geochecker von „Vue sur Notre Dame #4 : Arc en ciel“ die Koordinaten nicht als korrekt bestätigen, später hat’s dann funktioniert (wer weiss, was wir für einen Fehler eingebaut hatten in die Lösung)… und dann wollte uns weder die Beschreibung noch der Hint helfen die Stage vor Ort mit der Finallocation zu finden. Ein Blick in die Logs hat allerdings gezeigt, dass wir nicht die Einzigen sind, die hier Probleme haben. Also haben wir einfach auf gut Glück an der für uns am geeignetsten erscheinenden Stelle angefangen zu suchen und siehe da! Da war tatsächlich auch die Dose :) . Und sie war groß genug den Travelbug, der uns auf dem letzten Event übriggeblieben war, aufzunehmen. Des weiteren haben wir einen Multi nicht gefunden, wahrscheinlich wegen Unklarheiten in der Übersetzung und einen Tradi, an dem uns der Hint nicht weitergeholfen hat und zum Suchen standen einfach zu viele Menschen herum (muss man sich vorstellen, wir die Muggelalarm-Caches in Speyer).

Und so konnten wir nach gefunden 4 Tradis, 3 Mysteries und 12 Multis an diesem Tag zufrieden, entspannt, mit wehen Füßen und einem Muskelkater die Heimreise in die Pfalz antreten und uns genüßlich auf die mitgebrachten Speisen für das Osterwochenende freuen.

Unser persönliches Fazit: Strasbourg ist absolut eine Reise wert! Es ist eine wunderschöne Stadt mit tollen Caches, viel Information und Spaß! Und noch dazu eine gute Gelegenheit genüsslich die architektonischen und kulturellen Highlights abseits der Touristenpfade zu erkunden! Und wer nicht so gerne läuft, die Tageskarte für den ÖPNV kostet 5,20€ und gilt für bis zu 3 Personen!

Mittwoch, 31.03.2010: GenussCachen in Strasbourg – Tag 1
Nach einiger Vorarbeit bezüglich Übersetzungen, haben wir uns am Mittwoch vor Ostern für eine 2-tägige Tour mal wieder nach Strasbourg begeben, wo wir seit dem Beginn unserer Cacher-Laufbahn nicht mehr waren. 50 Caches standen auf dem Zettel und wir waren gespannt, wie viele von uns gefunden werden würden.
Einen Tag vor unserer Abfahrt haben wir noch schnell im Internet nach einem Hotel  (mit Parkplatz und Internetzugang)  in „zentraler Lage“, was in unserem Fall nicht „Innenstadt“, sondern „inmitten der Caches“ bedeutete, gesucht. Fündig wurden wir mit dem Hotel Hotel Regent Contades , 8, Avenue de la Liberte, das ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis versprach. Der Parkplatz erwies sich aber nur passend für „französisch Autos“, unser Cachemobil war dafür wohl etwas zu groß. Was also tun? Zum Glück gab es vor dem Hotel ein Parkverbot, an dessen Ende noch ein halber Platz frei war. Laut der Rezeption wäre es kein Problem dort stehen zu bleiben, wir sollten lediglich einen Hotelprospekt aufs Armaturenbrett legen. Gesagt, getan. Halb auf der Straße stehend, da das Parkverbotsschild im Weg stand, direkt vor einem Hydranten, den Hotelprospekt in der Scheibe liegend, haben wir also das Auto abgestellt. Und es gab tatsächlich keinen Strafzettel! Und das Auto war nach 2 Tagen auch noch nicht durch die Ordnungsbehörden zwangsumgeparkt worden.

Von dort aus sind wir dann sofort zum 95m entfernten ersten Cache aufgebrochen und hatten zum Glück auch gleich ein Erfolgserlebnis an der Kirche St.Paul, einem Cache der „Strasbourg Ferveur“-Serie.

Weiter in nord-östlicher Richtung ging es dann zunächst am Wasser entlang vorbei an Strasbourg Art Nouveau 3 in Richtung Europaparlament. An einer kleinen Brücke Europa #4 mit schöner Aussicht auf die Parlamentsgebäude stießen wir dann auch auf den ersten Log der Mädelscachetour von ein paar Tagen zuvor. Bis zum Gebäude des Fernsehsenders ARTE waren es dann nur noch wenige Meter, vor dem uns eine witzige Skulptur als Ausgangspunkt für einen Klein-Multi „Courage Girafine / Kopf hoch Girafine“ überraschte (Es lohnt sich hier den Spoiler 1 anzusehen).

Die Orangerie mit einer ganzen Handvoll Tradis haben wir links liegen lassen und sind an einigen sehr schönen und schnellen Multis der "Art Nouveau"-Serie (GC19BJV, GC19CHN, GC19CRX, GC19G1V) wieder zurück Richtung Süden gelaufen. Allein schon die Verstecke der Dosen von AN4 (GC19CRX) und AN6 (GC19G1V) sind doch recht kreativ. Angekommen auf dem Gebiet der Universität, waren wir im zugehörigen Park mit einigen Tradis (GC114HH und GC114H6) erfolgreich.

Sehr schön ist hier übrigens der Botanische Garten mit u.a. dem Cache „Université de Strasbourg #1. Jardin botanique.“, der bei dem schönen Wetter zu einem kleinen Aufenthalt eingeladen hat.
Ein weiterer Tradi (GC1AWX9) lag noch auf unserem Weg, aber der war wenig spektakulär. Wesentlich spektakulärer waren die Sandwiches und Pizze einen kleinen Bäckerei in Uninähe, die uns zu einem kleinen GenussCacher-Mittagsstopp in der Sonne unter Bäumen einlud, bevor uns am "Les Bains Municipaux" ein kurzer, aber kräftiger Regenschauer unsere Cacheunterlagen durchnässte. Zum Glück hat es keine 5 Minuten geregnet, so dass wir die Dose dann wieder im Trockenen suchen konnten.

Weiter ging es auf der "Außenseite" der Ill vorbei an St. Guillaume durch das sehenswerte Viertel rund um die Kirche Sainte Madeleine. Nach einem kurzem Stopp bei Alsace Géocaching, vorbei an einem weiteren Kirchencache (Saint Louis & Saint Nicolas) haben wir dann "die Seite gewechselt"
und sind auf der Innenseite der Ill  wieder in Richtung Hotel marschiert. Vorbei an „M en concert !“ und dem Alten Zoll mit dem dazugehörigen Cache „L’Ancienne Douane“ (lesenswertes Listing!) und einem kurzen Abstecher zum Münster mit dem sehr empfehlenswerten Tradi „BOBINES84 EN 67″, der an einer wirklichen schönen Stelle versteckt ist, ging es noch am kleinen Vogelfänger „Le petit oiseleur“ vorbei zum wohlverdienten Abendessen in die Microbrasserie „Au Brasseur“ in 22, Rue des Veaux.

Dort
haben wir es uns bei selbstgebrautem Bier und Flammkuchen bis zum Abwinken nach den gefundenen 12 Multis, 9 Tradis und einem Mystery (Strasbourg Art Nouveau 5, dessen Lage wir hier natürlich vorenthalten) und gelaufenen 16km gut gehen lassen.
Der Vollständigkeit halber: bei einem Multi haben wir uns wohl etwas falsch übersetzt und die Dose nicht gefunden und am Observatorium haben wir die falsche Seite für das Angehen des Caches herausgesucht.
Im Hotel angekommen, gab es noch eine Überraschung: anstelle des gebuchten preiswertesten Zimmers, hatten wir die größte Suite des Hauses bekommen, tres sympa, und bei einem Glas Cremant in der Bar gab es anschließend sogar noch einen romantischen Heiratsantrag :) .

Tag zwei in Rom, heute war Sightseeing angesagt, allerdings erwartete uns eine Überraschung. Es hatte geschneit und schneite immer noch, na klasse so hatten wir uns das nicht vorgestellt, anstatt Sonnenschein lag Schnee auf den Palmen GC1BKX8.

Zunächst besuchten wir die Katakombe di priscilla GC1BKYA, über 40.000 Gräber in 3 Stockwerken in den Tuff gebrochen. Die Führung dauerte ca. 1Std, fotografieren war strengstens verboten. Was einige nicht davon abhielt trotzdem Bilder zu machen und mit dem Guide verstecken zu spielen.

Nächste Station war der Vatikan mit seinen beiden Caches GCY25A und GCRDV0. Wieder ein Land mehr. Da wir schon mal hier waren haben wir auch noch den Petersdom besichtigt. Wir mussten nur 20min anstehen, die Sicherheitsvorkehrungen sind wie auf dem Flughafen. Der Dom ist absolut beeindruckend.

Weiter gings zur Engelsburg das Versteck und Hauptquartier der Illuminati. Die riesige Engelsburg wurde vor Jahrhunderten als Mausoleum des Kaisers Hadrian gebaut und thront majestätisch am Tiberufer. Als Dan Brown Leser hatte ich mich für GC1H08E bestens vorbereitet, es lagen noch zwei weitere Caches GC19GHK, GC1WD4D auf dem Gelände.

Um 16:45Uhr machten wir uns auf in Richtung Event GC21TDF. Drei weitere Sehenswürdigkeiten haben wir auf dem Weg dorthin mitgenommen. The Mouth of Truth GCZ8HM, Pantheon GC15BYW und Trevibrunnen GC1QC5D. Wichtig: rechte Hand wirft über die linke Schulter ein Geldstück in den Brunnen.

Dann ging es zum Event GC21TDF in ein Irish Pub Trinity-Rome“ 19 Anmeldungen, schon viele für Italien, allerdings sind auf Grund des schlechten Wetters nur 10 Teams gekommen. Erwähnen möchte ich hier 42Cacher aus Deutschland mit dem SL350 angereist. bulldraga aus Piacenza, Initatior der Serie Covo-Loco. Aus Mailand mit dem Flieger kam M&M’sTourGigiusB hat es letztendlich organisiert. Ein kurzweiliger Abend.

Danach ging es dann noch zum Cachen, zwei Multis GC1HBWE , GC1HY2B waren angesagt. Man merkt, dass  in Rom Geocaching noch in den Kinderschuhen steckt. Von virtuellen Elefanten zählen, über Fahrpläne und Buchstaben zählen war alles vertreten. Die Italiener haben hierbei immer wieder laut gestikulierend über die Ergebnisse diskutiert.

Hier noch die obligatorische Statistik des Tages: 15 found, 1 DNF, 1 Event. 14 std 45min waren wir unterwegs. 79km insgesamt, davon zu Fuß ca. 17km, Parkgebühren 12 Euro.

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Am Mittwoch den 10.02.10 ging es los, unsere alljährliche Tour, diesmal war Rom das Ziel. Mit von der Partie darth_maul_3, gmoosmann, und Schatzpirat. Ich war zum 4. mal dabei, zuvor 2007 Stockholm/Schweden, 2008 Lissabon / Portugal und 2009 Prag /Tschechien.

Allzuviele Caches gibt es dort nicht, also wurde mehr auf Qualität statt Quantität gesetzt. Um 20:00 Uhr sind wir mit Ryanair von Frankfurt-Hahn gestartet und pünktlich um 21:45 Uhr auf Ciampino Airport gelandet. Die anderen wollten sofort ins Hotel, aber der Fahrer nicht, deshalb habe ich direkt GC1H0VX angesteuert. Eine tolle Location direkt an VIA APPIA, wo wir gleich einen DNF hingelegt haben. Nun wollte ich nicht mehr, aber die anderen meinten mit einem DNF können wir nicht beginnen. Beim GC1HBHT wurden wir fündig, nun ging es ab ins Hotel noch ein Bierchen zischen und auf den nächsten Tag freuen.

Donnerstag, 11.2.2010: An diesem Tag wollten wir ans Meer und Richtung Süden. 25 Caches sollten wir finden und drei DNFs. Erster Cache war direkt am Strand GC20M9X, hier musste ich gleich mal zuhause anrufen und erfahren, dass dort 20 cm Schnee liegt. Na, da war es hier bei 7°C und ziemlich viel Wind richtig angenehm. Hier gibt es viele Parks, die man mit dem Auto nicht befahren darf. Auch die Wege dürfen nicht verlassen werden, gleich im ersten Park GC20EM4 wurden wir erwischt und zur Rede gestellt. Die Parks sind sehr gepflegt, überall stehen Ruinen rum und auch Tiere sind überall zu sehen.

Das nächste Highlight war in der Stadt Nettuno GC20EJA direkt über dem Strand eine Burg aus dem 15. Jahrhundert. Faszinierend auch der mittelalterliche Turm, der an und auf diesen Häusern steht. Als nächste besuchten wir einen amerikanischen Soldatenfriedhof GC1GTVF. 7861 Soldaten sind hier begraben.

Endlich näherten wir uns unserem Ziel des heutigen Tages. Die Grotte delle Capre, ca. 35 m breit und fast 20 m hoch GC1BJ13. Doch zunächst mussten wir einen steilen Pfad 60 m bis zum Eingang hinabsteigen. Die Wellen waren bestimmt 3 bis 4 m hoch und peitschten direkt in den Eingang. Das war atemberaubend. Leider haben wir diesen Cache trotz intensiver Suche nicht gefunden. Aber allein wegen dieses Caches hatte sich der Ausflug gelohnt. Auf dem Heimweg sind wir noch bei dieser gespenstischen Location GC17BHV vorbeigekommen.

Den Abschluss des heutigen Tages erfolgte standesgemäß in einer familiären italienischen Pizzeria. Sehr zu empfehlen. 04100 Torre tre ponti, Pizzeria L’Incontro.

An diesem Tag waren wir 13 h 48 min unterwegs, haben 272 km mit dem Auto und zu Fuß ca. 15 km zurückgelegt. 25 gefundene, 3 nicht gefunden. Essen zähle ich jetzt nicht auf…

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