Neckargemünd
Bei Schatzsuche verunglückt
Die Feuerwehr musste in der Nacht zum Samstag zwei junge Männer retten, die bei einer Schatzsuche verunglückt sind. Laut Polizei waren die beiden 20 und 21 Jahre alten Männer am späten Abend auf einer sog. GPS-Schatzsuche mittels Koordinaten unterwegs. Weil sie offenbar das Terrain unterschätzten, stürzten sie einen steilen Abhang hinunter und blieben an einem Felsvorsprung bzw. einem Baum hängen. Per Handy benachrichtigten sie die Rettungsstelle. Die Feuerwehr war mit 30 Mann vor Ort.
via SWR-Studio Mannheim: Regionalnachrichten – Nachrichten | SWR.de.
Die Sch…-Aktion mit dem Rothsnasen-Cache ist mir ziemlich nahe gegangen. Dieser Cache war einer unserer ersten. Schließlich und letztendlich haben wir uns nach genau diesem Cache benannt. Wir sind den mit Oma, Opa und den Kindern gegangen. Wenn man die Cache-Beschreibung richtig liest und die dann idealerweise auch noch dabei hat, kann man den sogar Nachts gehen (wer’s mag), da die Parkplatzkoordinaten angegeben sind. Aber wer meint er müsse mal eben schnell noch, quasi auf der Durchreise, diesen Cache machen und das Pferd von hinten aufzäumen, der ist selber schuld…(Das unterstelle ich den beiden jetzt mal so, weil dies eben kein offizieller Nachtcache ist). Wenn man sich nicht im Vorfeld informiert, dann muß man eben auch die Konsequenzen tragen. Als Cacher haben wir wahrscheinlich alle schon einmal irgendwo in der Pampa, im Sumpf oder vielleicht schon einmal an einem Abgrund gestanden, weil wir uns nicht auskannten, wenig oder gar kein Kartenmaterial zur Verfügung hatten (eine gewisse Vorbereitung ist wirklich hilfreich..) oder partout nicht einsehen wollten, das z.B. dieses Feuchtgebiet keinesfalls trockenen Fußes zu durchqueren ist….aber was denen beiden da passiert ist, ist denke ich als Ausnahme zu bewerten, das war wirklich Leichtsinn und ein gutes Stück naiv. Des Nächtens in einem unbekannten Waldgebiet herumzuturnen, ohne sich an die Vorgaben zu halten…da kann man die beiden nur beglückwünschen, dass nicht mehr passiert ist. Ich kenne mindestens drei Caches dieses Cacheowners und kann sagen sie sind alle sehr gut angelegt, hervorragend recherchiert und alle absolut ehrlich bewertet was Terrain und Schwierigkeitsgrad angeht. Es gibt keinen Grund den besagten Owner zu beleidigen (hier wende ich mich direkt an Mo-cacher). Ohne Kenntnis des Vorgangs oder der örtlichen Gegebenheiten, geschweige den der Cache-Beschreibung, zu behaupten, der Owner habe das Gelände falsch bewertet, ist schon eine ziemliche Frechheit. So! und jetzt habe ich mich genug aufgeregt!!!!
Die zwei Cacher sind Kollegen von der Ausbildung. Ich glaube es wenn die beiden sagen dass da wo ein Zaun sein müsste kein Zaun gewesen ist. Ja klar ist es auch mit denen ihre eigene Schuld man hätte ja die Trackbackfunktion aktivieren oder benutzen können. Wahrscheinlich hätten die beiden mehr Glück bei der Pfadsuche gehabt wenn es hell gewesen wäre. Aber laut aussage von PoliT0x sind da schon mehrere “Abgestürzt” also denke ich liegt es an mit an dem Grundstücksinhaber wo sie verünglückt sind.
Klar haben die beiden sich in Gefahr begeben. Aber im grünen Forum http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=56&t=30862
äußert sich einer der beiden. Und da liest man sehr schnell das die eigentlich vernüftig reagiert haben, als sie die Feuerwehr riefen.
Hier im Sauerland gibt es häufig Steinbrüche welche nah an Wegen liegen. Da kann einem genauso gut so etwas beim joggen oder wandern passiern.
Autsch, das ist nochmal gut gegangen. Könnte aber für die beiden jungen Leute teuer werden
– es sei denn, der Einsatz zählt als “lebensrettend”. Und hoffentlich haben die beiden etwas daraus gelernt.
*Gute Besserung wünsch*
Liesche
13 Funde, querfeldein… muß man noch mehr sagen?
ja, hier ist der Log:
http://www.geocaching.com/seek/log.aspx?LUID=d013f699-e2e3-4fff-a1f8-79517b1f30e5
Ich hoffe doch, es geht Ihnen einigermaßen gut, den armen Kerlen.
LG, Martina
Musste ja irgendwann mal passieren – echt traurig dass wir Geocacher dabei haben, die das Terrain falsch bewerten nur um mehr Geocacher anzulocken.