Eine kleine bebilderte Geschichte aus dem Süden in mehreren (aber absehbaren) Teilen – der Samstag
Der Hintergrund:
955 Caches auf der Haben-Seite … und die komplette hiesige Cachergemeinde im Nacken, die gerne den nächsten, vermutlich wieder obergenialen Cache von HyperCacheCrew, machen möchte, den dieser für tethys81 und unseren 1000er legt…was tun?
Da bleiben nur eine Handvoll Powercachetage, denn in nur 10 Tagen, am Ostermontag, soll es soweit sein!
Am Samstag sind wir also schon früh am Vormittag auf den ersten, eher traditionellen Part der diestägigen dreiteiligen Cachetour losgezogen. Dieser führte uns in das schöne Würmtal, etwas südwestlich der Stadt München. Der erste Cache Der Zauberstab war gleich ein Highlight. Wir wussten zwar wegen der Beschreibung erst einmal nicht, was uns erwarten würde und hätten ihn fast auch noch ganz von der Liste gestrichen, aber das wäre eindeutig ein Fehler gewesen. Witzig, witzig, witzig! Wenn ihr in der Nähe seid: machen! Das ist ein Aha-Erlebnis mit Lacherfolg! Vergesst aber den Topf nicht…
Von da aus hat uns der Weg weiter geführt zur nächsten Dose, einem etwas unschön als Schrottplatz bezeichneten Cache, der durchaus einen schöneren Namen verdient hätte. Schöne alte Technik wird dort ausgestellt, auch Otschum , der kleine Wolf im Schafspelz, war ganz begeistert.
Auch der nächste auf der Liste war ein toller Cache, aber da können wir nichts verraten, das würde den Spaß verderben. Kiwi 26-28 ist auf jeden Fall auch empfehlenswert und supergut. Otschum hat es im Würmtal an diesem schönen Frühlingstag auch prima gefallen.
Mein Würmtal #7 war der nächste Halt entlang der Würm. Auch bei diesem Cache war die Dose nach kurzer Suche gut zu finden und am nächsten Cache der Serie Mein Würmtal #8 haben wir sogar einen Mitcacher getroffen, aton01, der schon am Schauen war und mit dem wir nach einer kurzen Suche auch gleich loggen konnten. Etwas abseits der Würmstraße sind wir dann noch bei einem echten Drive-In vorbei gekommen. Dort wollten wir wegen zwei Radfahrern zwar fast schon weiter fahren, aber als diese sich als Khaotix zu erkennen gaben, konnten wir auch diese Dose im Team loggen. Der wäre übrigens etwas für eine uns gut bekannte Cacherin, da kann man mit etwas Geschick sogar ohne auszusteigen loggen
. Zurück ging es an die schöne Würm. Mein Würmtal #4 war der nächste auf der Tour. Boah, der ist ganz schön fies aber auch ganz schön genial versteckt. Wir haben wirklich lange, lange gesucht und Katja ist sogar auf der Suche nach der Dose in die eiskalten Würm gestiegen, was ausser einer prima Durchblutung der Beine für den Rest des Tages aber nicht wirklich was genutzt hat…bis Stefan dann schluessendlich den richtigen Riecher hatte und die Dose in der Hand hielt. Sehr schöner Cache bei dem man auch was für die Gesundheit tun kann. Auch wenn Otschum da doch eher etwas skeptisch geschaut hat bei der Wassertemperatur!
Mit einem Punkt mehr und prickelnden Füßen ging es weiter zum Mein Würmtal #3. Leider ist uns an dieser schönen Stelle dann die Zeit davon gelaufen und obwohl Otschum und Stefan alles versucht haben den Cache schnell zu finden
, mussten wir leider unverrichteter Dinge
das schöne Würmtal für diesen Samstag verlassen.
Jetzt war erst einmal Wartung an einem unserer eigenen Caches etwas weiter westlich angesagt und Otschum durfte bei Kunst oder Krempel? Warum sind die Kühe bunt? einmal Cowboy spielen und auf der Kuh ‘ne Runde drehen. 
Nach der Anstrengung war jetzt aber erst einmal Mittagessen fällig wofür wir einen kleinen Abstecher zu unserer Lieblingsverpflegungsstelle gemacht haben, der Windachsee-Alm. Die liegt sehr idyllisch und ruhig etwas südöstlich von Landsberg am Lech an einem Stausee und bietet den unserer Meinung nach besten Flammkuchen ausserhalb Strasbourgs neben vielen anderen tollen Gerichten! Unserem tierischen Begleiter hat es dort auch geschmeckt bei dunklem Radler und Flammkuchen mit Speck und Käse. 
Der zweite Teil der samstäglichen Tour führte uns dann Richtung Norden,nach Friedberg. Das ist mal eine schöne Stadt, die – neben einem bekannten Möbelhaus – eine superschöne Altstadt mit interessanten Multis bieten kann. Doch zuerst lagen noch ein parr Tradis am Weg, die wir nicht einfach links liegen lassen konnten. Der erste Besuch galt der kleinen Kirche St. Stephan. Das war ein schneller und einfacher Cache an einer schönen kleinen Kirche. Der nächste hatte es dann schon mehr in sich. Zwar auch “nur” ein Tradi, aber mit Tücken! Hier hatten wir beim Event im letzten Jahr schon einmal verzweifelt gesucht und nichts gefunden. Heute konnten wir dank Otschum, der seine Nase ja überall hineinstecken muss, die Dose dann schlussendlich doch noch finden!
Ideen haben manche Cacher…
In der Stadt selbst konnten wir dann prima 3 Multis miteinander verbinden, das Friedberger Schloss, bei dem sich Otschum gleich als Schlossherr anstellen lassen wollte
, den kurzen Multi Die Lady und die superschöne Tour durch die Friedberger Altstadt mit zwar vielen, aber durchaus sehenswerten und informativen Stationen. So macht uns das Cachen Spaß! Ein paar Impressionen anbei
von unserem vorösterlichen
Spaziergang
durch Friedberg 
Nach einem Besuch im Möbelhaus bestand der dritte und letzte Teil der Tour dann noch aus einem Kleinstmulti am Reissner-Steg, einer noch recht neuen hölzernen Bahnüberquerung und der sehenswerten Wallfahrtskapelle Maria Alber in Friedberg selbst, sowie den drei relativ unspektakulären Tradis Kissinger Skatepark, Die Endorphine werfen Blasen (hier ist die Cachebeschreibung und v.a. das Kleingedruckte lesenswert!) und Weiss-Blau-Mering. Für Fotos war es inzwischen zu dunkel, was wir am Skatepark bedauert haben. Der war nicht nur schön gebaut sondern auch noch an einigen Stellen toll mit Graffitis verschönert. So, das war der erste Tag auf dem Weg zur 1000…und morgen geht es in München weiter, der Countdown läuft…