Es stand mal wieder ein Familiengenusscacherausflug an und wie bei jedem dieser Touren war ein besonderer Cache Mittelpunkt des Geschehens. Heute ging es zum Highway to Hell…Eistal-Multi Cache von leu05438 bei Eisenberg/Pfalz.
Achtung: Im Text und vor allem in den Bildern bleibt es natürlich nicht aus, dass gespoilert wird. Wer also den Cache noch unbefleckt machen will, liest besser nur bis zum ersten Absatz.
Dieser Cache ist ein Lostplace Cache, den man mit der ganzen Familie angehen kann. Allerdings ist er nicht kinderwagentauglich, das würde zu arg rattern und holpern
Es sind ca. 3km einfach zurückzulegen, die allerdings sehr aufregend sind. Nur am Anfang des Weges muss man eine kleine Steigung bewältigen, der Rest des Weges ist eben. Kleinkinder sollten unbedingt unter Aufsicht marschieren
Taschenlampen dürfen nicht vergessen werden, man braucht sie gegen Ende der Strecke.
Treffpunkt war in Speyer auf dem BAUHAUS-Parkplatz, um dann gemeinsam in Richtung Grünstadt/Eisenberg zu fahren. Für diese Cachetour haben sich slotti samt Supporter, die Jakobspilger, Lebasi, Ute und Conny, breeana, Cribbelix und wittels mit Familie verabredet. Alles in allem: 10 Erwachsene und 3 Kinder.
Breeana und Cribbelix stießen dann am Startpunkt zu uns, da deren Anfahrtsweg leicht differierte.
Am Startpunkt bekamen wir gleich mal einen ersten Eindruck, was uns denn erwarten sollte. Aber nur vom Thema her, denn die Stumpfwaldbahn fährt in die andere Richtung. Die Stumpfwaldbahn ist eine Museumsfeldbahn mit 600mm Spurweite, die im Stumpfwald – im Norden des Pfälzerwaldes – auf der Gemarkung der Gemeinde Ramsen verkehrt. An Sonn- und Feiertagen zuckeln die Züge bis zum 3. Oktober über die Strecke. Die hauptsächlich eingesetzte Zugmaschine ist eine DIEMA DS40 aus dem Jahre 1956 , die den ca. 50 Personen fassenden Zug zieht. An einigen Fahrtagen, die Sie bitte dem Fahrplan entnehmen, ist zusätzlich eine Dampflokomotive auf der Strecke unterwegs.
Station 1 war schnell gefunden, die Aufgabe noch schneller gelöst

Jetzt begann der Aufstieg, der aber wirklich nicht schlimm ist. Die Aussicht lohnt sich aber und was einem dort oben erwartet, das lohnt sich um so mehr. Aber schaut selbst:




Spätestens jetzt dürfte dem geneigten Leser klar geworden sein, dass es heute um eine stillgelegt Eisenbahnstrecke geht. Auf untenstehender Grafik des Wikipedia-Artikels kann man deutlich an der gestrichelten Linie erkennen, wo wir uns befinden:
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Doch nun weiter immer der Strecke entlang, es wartet noch eine große Überraschung auf uns. Anfangs der Strecke steht eben das oben gezeigte Viadukt, doch auch einen Ausblick auf das Tal möchte ich Euch nicht verwehren.



Die kleine Wanderung entlang der stillgelegten Strecke führte auch über ein Viadukt, das zum einen bestimmt nicht mehr befahren wird (Foto) und zum Anderen gerne auch noch für ein besonderes T5 Erlebnis sorgt. Hier kann man den Cache Vertical Limit I angehen.


Kurz vor dem Final kommt dann die Überraschung, man muss in einen Tunnel, der natürlich nicht beleuchtet ist
Dort liegt dann die Box, übrigens ziemlich genau neben einer Letterbox. Also aufpassen, dass man die Richtige erwischt




Da wir ja nicht nur Caches genießen, sondern auch dem lukullischen nicht abgeneigt sind, haben wir diesen Cacheausflug selbstverständlich mit einem Picknick abgerundet. Auf dem Rückweg zum Parkplatz suchten wir uns ein lauschiges Plätzchen und verweilten in der ruhigen Natur bei einem kleinen Imbiss.


Fazit: Ein toller Cache mit WOW-Effekt, der unbedingt zu empfehlen ist.
Links: GC969F Highway to Hell / Eistal-Multi