Tag 1
Nachdem wir unseren großen Tag nun endlich hinter uns hatten (siehe auch GenussCachen in Strasbourg), haben wir unsere kurzen Flittertage mit einem kleinen Cacheausflug Richtung Osten verbracht. 
Auf dem Weg nach Dresden haben wir uns bei 3 Autobahntradis unterwegs die Füße vertreten, wobei Lame Micro – A4 Drei Gleichen eher unspektakulär war, Der kleine “Schwarze” für Zwischendurch Nr 5 dafür aber ein tolles Versteck hatte und Rasthof Dresdner Tor Süd an einer sehenswerten Location versteckt war. Auf dem Weg in die Stadt selbst, hatten wir dann unser erstes Erfolgserlebnis und konnten das Finale des kleinen Rätselcaches 1044000 mal pro Sekunde bei gerade nachlassendem Regen gut finden. 
In Dresden angekommen, haben wir es uns erst mal kurz im Zimmer im schönen Taschenbergpalais gemütlich gemacht, wo der erste kulinarische Genuss in Form eines kleinen Hochzeitskuchen auf uns wartete, sehr lecker!
Dann ging es aber auch schon gleich los zu den ersten umliegenden Caches. Eigentlich wollten wir sofort mit dem Bildersuchmulti Dresdner Zwinger beginnen, haben aber nach einer ersten kurzen Begehung sogleich den Mut verloren, diesen Cache lösen zu können, weil es einfach zu viele Statuen in diesem schönen Bauwerk gibt. Wir haben uns dann dafür erst mal an die ersten Stationen der Deutschlandtour – Dresden gemacht. Die Stationen waren gut zu ermitteln, nur die Finalkoordinate schien uns erstmal ein wenig unplausibel.
Daraufhin haben wir dann zunächst mal den Weg über die schöne Augustusbrücke in die Neustadt genommen und dort erst dem Tradi AUGUST einen Besuchh abgestattet. Dort haben wir zwar erst einmal einen laminierten Zettel mit einem GC-Logo und einer Aufgabe gefunden (bei einem Tradi?), dann aber doch noch den Micro. Das war etwas merkwürdig…Weiter ging es dann noch zu den schönen, nicht überlangen Multis TB/Coin Exchange: Dreikönigskirche / Brunnen 10 und Altendresden
bevor wir uns zum Abendessen in die Brauereigaststätte Watzke begeben haben, wo der Abend mit einem guten Essen und gschmackigem Bier beendet wurde. Ach, ein schöner erster Tag in einer wirklich schönen Stadt!
Tag 2
Der Mittwoch begann erstmal mit einem tollen Frühstück bei sehr schönem Wetter im Innenhof des Hotels und danach gleich mit einem schon sehr alten und gar nicht mal so sehr einfachen aber trotzdem empfehlenswerten Virtual, dem Canalettos view.
Am Abend zuvor in der Bar hatten wir uns schon so unsere Gedanken (mit dem Barkeeper) gemacht und den Verdacht, wo sich das Gesuchte befinden könnte durch einen weiteren Hinweis des Concierge bestätigen lassen. Das gesuchte Bauwerk war dann auch bald gefunden und dank Stefans Rechenkünsten konnte die Lösung schnell verschickt und die Logerlaubnis für diesen superschönen Cache per Mail eingeholt werden. Auch der Multi Hochwasserlehrpfad war sehr lehrreich und führte eine schöne Strecke an der Elbe entlang. 
Die weitere Cachetour führte uns am Tradi Pimmelmann (für uns eher ein Kunst oder Krempel?-Cache) über die schöne alte Tabakfabrik Yenidze am Tradi märchenhaft vorbei zum nächsten kleinen Multi mit dem ominösen Titel Blutbad im Keglerheim. Zum Glück ist uns dabei nichts passiert, der Titel ließ ja Schlimmes erahnen, es ging aber dann doch “nur” um eine schon weiter zurückliegende Begebenheit, bei der eine politische Diskussion durch Polizeieingreifen von gewaltlos in blutig entgleist ist, eine schlimme Zeit damals. Von dort aus haben wir den tollen Multi Die Galerie als nächsten Cache besucht und viel Spaß beim Betrachten der dort aufgemalten Bilder gehabt. Auch die Dose war aufwändig versteckt (und leider sehr schmutzig).
Die Hände waschen konnten wir uns dann am nächsten Kleinmulti Brunnen 3. Mit geschultem Blick haben wir dann auf dem Rückweg nochmals in den Zwinger geschaut und dann zu unserem eigenen Erstaunen einen ersten Treffer gelandet bezüglich der zu findenden Figuren und Details aus dem gestern schon fast aufgegeben Multi-Mystery-Cache Dresdner Zwinger. Da hat uns der Ehrgeiz gepackt und wir wollten es nochmal versuchen. An einer Stelle hätten wir dann auch fast wieder aufgegeben. Da kam aber gerade einer der Aufseher vorbei und wir haben ihn einfach mal gefragt, ob er uns vielleicht helfen könne. Mit einem Blick auf unsere Ausdrucke meinte er nur:”nicht schon wieder”, half uns dann aber auf sehr, sehr freundliche Dresdner Art weiter und war zu guter Letzt eigentlich maßgeblich dafür verantwortlich, dass wir es doch noch geschafft haben. Zusammen mit ihm konnten wir nämlich auch eine der letzten Figuren finden, die im Moment hinter einer Absperrung für Besucher unzugänglich war. Puh! Glück gehabt! Und vielen Dank nochmals an diesen netten Herrn! Leider hatten wir anschliessend nun aber auch den ersten Misserfolg der Tour zu verbuchen, das Finale des etwas merkwürdigen Zähl-Multi-Caches Scharfes Eck führte uns zwar erst an eine schöne, beschauliche Ecke im Zwingergarten, dann aber in eine sehr unschöne Ecke, die wir als Finale errechnet hatten und wo wir dann auch leider nichts gefunden haben. Naja, das gehört halt auch dazu. Dafür war der nächste Cache dann wieder ein sehenswerter Multi. Am Dresden – Waterscreen haben wir es uns erst einmal mit einem Eis gemütlich gemacht und dem Wasserspiel zugesehen, bevor wir dann nach erfolgreicher Dosensuche weiter zur schönen Kursächsische Postsäule Dresden, einem sehr an genehmen Mini-Multi, gelaufen sind.
Zu guter Letzt für diesen Tag haben wir uns dann noch an das unglaublich unschöne und muggelversuchte Finale der Deutschlandtour – Dresden begeben. Dieser Cache hätte wirklich ein schöneres Finale verdient! Aber was tut man nicht alles für die Deutschlandtour… Den Abend haben wir dafür bei chilliger Loungemusik in unserem Lieblingsrestaurant in Dresden, dem Lesage in der Gläsernen Manufaktur von VW beendet, dort kann man wirklich geniessen!
Tag 3

Der Donnerstag begann cachemässig mit dem Kurzmulti Dresdner Kirchen: Kreuzkirche und führte über einen weiteren schönen Multi mit gelungenem Finale Zu Füßen des goldenen Herkules , (ein echter Faul-GenussCacher-Cache, da kann man nämlich mit dem Fahrstuhl rauffahren und hat einen megatollen Blick über die Stadt!, dafür ist das Finale ein bisschen wieter entfernt aber toll gemacht) zu Willi’s Webcam und Dresdens schönstem Gulli (noch ein sehenswerter Kunst oder Krempel?-Tradi) weiter Richtung Großer Garten. Der Multi Brunnen 5 wurde gewissermaßen unsere Nemesis für den Tag. Erst haben wir das Listing nicht kapiert, was schon eine Leistung war bei nur 3 (!) Zeilen und dann fehlten uns die notwendigen botanischen Kenntnisse um mit dem Hint wirklich was anfangen zu können. Die Dose blieb uns leider verborgen, trotz einer halben Stunde unschöner Sucherei.
Noch vorbei am kleinen Multi am Rudolf Harbig Stadion Dresden, der hauptsächlich durch Intuition zu lösen war, dafür aber ein schönes und endlich auch mal ein trockenes Rollenlogbuch hatte, sind wir dann zu einem der schönsten Caches gegangen, die wir in Dresden machen konnten: Kleine Bahn im Großen Garten. Vor ein paar Jahren schon sind wir mit der kleinen Parkeisenbahn gefahren…damals haben wir aber noch nicht gecacht. So war es heute eine Wiederholungsfahrt mit Zusatzaufgabe, die richtig, richtig viel Spaß gemacht hat und am Ende auch noch mit einer tollen Dose belohnt wurde (zum Glück hatten wir uns am Morgen im Hotel noch einen 17er Schraubenschlüssel vom leicht verdutzt schauenden Empfangschef ausgeliehen).
Ein absolut empfehlenswerter Cache! Weiter ging es durch den Großen Garten, vorbei am leicht muggellastigen Tradi Carolasee und am noch muggellastigeren Tradi nackt, den wir auch abgebrochen haben, da auf die Schnelle und ohne zu viel Auffallens keine Dose ertastbar war.
Unterwegs waren wir auch bei dem Multi Brunnen 7 vorbeigekommen (einem sehr schönen Brunnen übrigens, das Finale war aber auch mal wieder ziemlich weit weg….) und konnten auch den Kurzmulti Suehnekreuze – Dresden I suchen und finden. Hier war eigentlich der Weg und der Spaziergang durch diesen schönen Park das Allerschönste und die Dosen waren eine sehr schöne Zugabe. Zum Abschluß des Cachetages gab es dann noch die beiden Caches Botanischer Garten Dresden, ein superinterresanter Multi mit total genialem Finale und den Earthcache Tertiäre Flora zu erkunden. Beide sind wirklich toll gemacht und sehr zu empfehlen! Auch ohne Caches wäre der Botanische Garten einen Besuch wert, mit war es aber noch viel schöner. Der genussvolle Abschluß des Abends fing mit dem Besuch eines naheliegenden Irish Pub an und endete in einer romantischen Poolnacht unter dem Dach des Hotels…aber das gehört dann eher nicht weiter hierher
Da habt ihr ja einen schönen Bericht aus er Reise gemacht. Dass die besten Caches im Großen Garten zu finden sind, ist ja klar ….
Grüße noch mal.